|
Team-Schweizermeisterschaft 2026 – Qualifikation in Vetroz & Basel
Kurzfristig meldeten sich noch zwei weitere Teams aus Basel an. Die technische Kommission versucht immer, möglichst auf Regionalität, aber auch auf einen fairen Wettkampf zu achten. Je nach Konstellation muss dann halt auch mal die Regionalität etwas zurückstehen. Mit je 5 Teams in Bern und Basel, sowie 6 Teams in Vetroz wäre kein fairer Kampf um die 4 Halbfinalplätze möglich gewesen. Deswegen wurden die für Bern angemeldeten Team auf Basel und Vetroz aufgeteilt.
Schade, dass sich dann eines dieser Teams aufgrund des damit verbundenen Reiseaufwands wieder zurückzog.
In Vetroz waren es zwei 4er Gruppen, die bei guter Atmosphäre und mit fairem Sportsgeist zuerst um die vorderen zwei Gruppenplätze kämpften. Anschliessend traten in einem Viertelfinal noch jeweils Gruppenerste gegen Gruppenzweite an. So erhielten z.B. auch die übrigen Teams in der Gruppe mit den Topfavoriten und Titelverteidigern Fulcher/Väyrynen/Loffredo noch eine faire Chance sich zu qualifizieren.
In Gruppe 1 lagen nach zwei Runden die Titelverteidiger (Fulcher/Loffredo) in Führung, getrennt von den Gruppenzweiten Tapogna/Mumtaz nur durch das höhere Break. Die Direktbegegnung musste über Rang 1 und 2 entscheiden. Die Favoriten holten den ersten Frame ganz knapp, den zweiten etwas deutlicher. Doch die beiden Berner wussten, dass sie aufgrund der Abwesenheit von Risto Väyrynen nicht ohne Chance waren. Sie gaben nicht auf und schafften es tatsächlich, wieder auszugleichen. Erst der Decider ging dann wieder zugunsten der Favoriten aus.
In Gruppe 2 holten sich Axel Fragnière und Stéphane Wenger (abwesend: Jonas Ugolini) den Gruppensieg. Alain Vergère und Duilio Meledina reihten sich auf Platz 2 ein.
Im nachfolgenden Viertelfinal passierte dann tatsächlich genau das, was man mit diesem Modus ermöglichen wollte: Die beiden Teams aus Gruppe 1 gewannen ihr Spiel jeweils mit 3:0, wobei ihre Gegner erbittert Widerstand leisteten.
 
In Basel waren es aufgrund des Rückzugs eines Team dann halt eine 3-er und eine 4-er Gruppe.
In der 3-er-Gruppe erwischten Schmid/Wegmann einen perfekten Start. Sie starteten mit einem überzeugenden 3:0 gegen Tarighi/Gantner. Auch gegen Yildiz/Salzmann liessen Jenson Schmid und Kevin Wegmann beim zweiten 3:0 nichts anbrennen und sicherten sich damit souverän den Gruppensieg.
Tarighi/Gantner mussten sich Schmid/Wegmann zwar mit 0:3 geschlagen geben, konnten sich mit einem 3:1 gegen Yildiz/Salzmann aber den zweiten Gruppenrang sichern. Damit standen sie ebenfalls im Viertelfinal.
In der zweiten Gruppe galt es natürlich alle 6 Spiele auszutragen. Karakurum/Nijati dominierten das Geschehen und gewannen alle drei Gruppenspiele. Dabei mussten sie lediglich einen Frame abgeben. Dahinter entwickelte sich ein spannender Kampf um den zweiten Viertelfinalplatz. Spilker/Ulrich konnten zwei ihrer drei Begegnungen für sich entscheiden und verwiesen damit Freitag/Schmid sowie Kribbe/Bösch auf die weiteren Plätze.
Damit war das Viertelfinalfeld komplett und es kam zu den Begegnungen Schmid/Wegmann – Spilker/Ulrich sowie Tarighi/Gantner – Karakurum/Nijati.
Im ersten Viertelfinal erwischten Schmid/Wegmann erneut einen starken Start. Mit einem 48er Break im ersten Frame gingen sie mit 1:0 in Führung und bauten diese mit einem weiteren klaren Framegewinn auf 2:0 aus. Spilker/Ulrich verkürzten zwar auf 1:2, doch Jenson Schmid und Kevin Wegmann liessen sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Mit 57:13 im vierten Frame machten sie den 3:1-Sieg und damit den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Das zweite Viertelfinal zwischen Tarighi/Gantner und Karakurum/Nijati entwickelte sich dagegen zu einer deutlich engeren Angelegenheit. Tarighi/Gantner holten sich den ersten Frame mit 52:28 und gingen damit mit 1:0 in Führung. Karakurum/Nijati antworteten jedoch postwendend: Ein 22er Break verhalf ihnen im zweiten Frame zum 78:22 und damit zum 1:1-Ausgleich. Im dritten Frame setzten sie sich mit 42:38 erstmals an die Spitze. Der vierte Frame blieb ebenfalls bis zum Schluss offen und wurde erst auf Pink entschieden. Karakurum/Nijati behielten mit 42:33 die Nerven und gewannen damit 3:1.

Die Qualifikanten-Teams, welche dann an der SM einander per Los zugeteilt werden, sind daher folgende:
- Fulcher / Loffredo / Väyrynen
- Tapogna / Mumtaz
- Schmid / Wegmann
- Karakurum / Nijati
|