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Nachdem im Laufe des Jahres 182 Spieler an 107 SSC-Turnieren um Punkte gekämpft hatten, wurden die Top 8 der Gesamtrangliste direkt für den Finaltag gesetzt. Die nächsten 32 Spieler konnten an zwei Halbfinalturnieren um weitere 8 Plätze kämpfen.
Effektiv angemeldet haben sich dann (trotz der Möglichkeit nachzurücken) nur 29 Spieler.
In Bern waren 15 Spieler am Start, in Dübendorf 14 Spieler. In früheren Jahren hatte man jeweils in einem direkten KO-Modus gespielt. Wer verlor ging nach Hause. Diesmal wurde zuerst in 4er Gruppen gekämpft, so dass jeder, der angereist war, deutlich mehr davon hatte.
Die Spieler wurden entsprechend der erzielten Ranglistenpunkte gesetzt. Weil lange nicht alle Spieler gleich oft teilgenommen haben, waren zwangsläufig auch sehr talentierte Spieler weiter hinten in der Rangliste, was dann auch zu interessanten Gruppenkonstellationen führte.
Bern:
Gruppen
In Gruppe 1 waren aufgrund der Anzahl angemeldeter Teilnehmer nur 3 Spieler. Und weil einer den exakten und ausführlichen Beschrieb des ganzen Finalturniers nicht gelesen hatte, waren es dann nur noch 2. Der betroffene Spieler tauchte in Dübendorf anstatt in Bern auf. Die verbliebenen zwei Spieler durften als Kompensation ihr Duell in einem Bo7 Match austragen. Martin Dulka behielt gegen Stéphane Perret das bessere Ende für sich.
Gruppe 2 war die Hammergruppe:
Die Favoriten, Kevin Wegmann und der soeben in die Liga A aufgestiegene Marc Schlatter setzten sich gegen Ali Sina Nijati und Michael Batt durch. Kevin erzielte mit einer 41 das höchste Break des ersten Tages des Finalturniers.
In Gruppe 3 belegten Marcel Ammann und Philipp Dürig die ersten beiden Plätze.
In Gruppe 4 holte sich Konstantin Dushkin dank einem Sieg in der Direktbegegnung den ersten Platz noch vor Marco Tapogna.
Viertelfinal / Entscheidungsspiel
Marco Tapogna gewann klar und deutlich mit 3:0 gegen Martin Dulka.
Nach dem Verlust des Auftaktframes drehte Marc Schlatter auf und besiegte Marcel Ammann dank drei Breaks mit 3:1.
Kevin Wegmann bekundete unerwartet grosse Mühe gegen Philipp Dürig und konnte ihn erst auf Schwarz im Decider bezwingen.
In einem Hin und Her behielt am Ende Konstantin Dushkin gegen Stéphane Perret die Oberhand.

Dübendorf:
Gruppen
In Gruppe 1 konnte der B-Meister und Neuaufsteiger Dirk Siegenthaler nicht an sein gewohntes Niveau anknüpfen. Er verlor in der 3-er Gruppe sowohl gegen Pascal Ulrich wie auch gegen Christian Spilker. Pascal sicherte sich den Gruppensieg.
Gleich ging es Rafael Giger in Gruppe 2. Er zog gegen Marcel Reichen und Robert Treichler den Kürzeren und verabschiedete sich vorzeitig aus dem Turnier. Marcel bezwang auch Robert.
In Gruppe 3 gewann Oliver Gantner alle drei Matches. Auf Platz zwei folgte ihm Mustafa Jafari in die nächste Runde.
In Gruppe 4 hatten am Ende drei Spieler je zwei Siege. Wegen der schlechteren Framedifferenz musste Erich Salzmann in den sauren Apfel beissen, während David Martinet und Stefan Märki eine Runde weiter kamen.
Viertelfinal / Entscheidungsspiel
Alle vier Matches endeten mit einem klaren 3:0.
Am wenigsten erwartet hätte man den extrem deutlichen und schnellen Sieg von David Martinet gegen Christian Spilker. Mustafa Jafari schickte Marcel Reichen mit klarem Resultat nach Hause. Aufsteiger Pascal Ulrich bekundete gegen Stefan Märki auch keine allzu grosse Mühe, und auch wenn Oliver Gantner gegen Robert Treichler am meisten Zeit brauchte war das Resultat nicht weniger deutlich.

Morgen Sonntag geht es in die allerletzte Etappe. Die 8 Qualifikanten werden die 8 Topgesetzten herausfordern.
ACHTUNG: Start bereits um 10:00 Uhr !!!!!!!!
Fortsetzung folgt hier....
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