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Turnierberichte Erich Salzmann / Oliver Gantner / Dani Grüter | 12.03.2024 10:51 Uhr | 527x Gelesen

Start in die Saison mit 56 Teilnehmern

Die neue Saison startete mit rekordhoher Beteiligung. Es ist lange her, seit so viele Spieler eine Lizenz gelöst haben. Aktuell sind es 65 Lizenzen (davon 4 Junioren-2). Effektiv angemeldet für die erste Runde waren 56 Spieler.

Liga A (Bern)

Das 16-er Tableau war erfreulicherweise voll, so dass Mr. Walkover zuhause bleiben konnte. Letzte Saison war das öfters anders. Eigentlich wird schon erwartet, dass alle Spieler in der Liga A immer antreten, es sei denn wegen Krankheit o. ä.

In der ersten Runde ragen zwei Resultate heraus. Jonni Fulcher startet gegen Umar Ali Shaikh furios. Nach einem etwas verhaltenen ersten Frame erzielt er in Frame 2 mit einem Century von 104 Punkten auch gleich das Höchstbreak des Tages. Junior Jenson Schmid gerät gegen Risto Väyrynen zuerst in Rücklage, kann dann aber das Match drehen und gewinnt gegen den Schweizermeister mit 2:1. Bravo!

Aufsteiger Rafael Giger kann sein Auftaktspiel in der Liga A gegen Thomas Grendelmeier gewinnen, muss danach aber gegen Jonni Fulcher noch ordentlich Lehrgeld bezahlen. Gegen Risto Väyrynen kann er sich dank einem Framegewinn immerhin noch achtbar verkaufen.

Die Resultate aller Begegnungen findet man auf der Tabelle.

Die Viertelfinalbegegnungen lauteten:
Alain Vergère 3:0 Sener Karakurum
Jonni Fulcher 3:0 Jenson Schmid
Marvin Losi 3:2 Daniel Meyer
Dardan Haziri 1:3 Väyrynen Risto

Insgesamt hatte Jenson ein sehr hartes Los. Nach dem Auftaktsieg gegen den Meister verlor er gegen Alain, gewann dann gegen Umar, und zog im Viertelfinal gegen Jonni den Kürzeren. Anders gesagt, er musste gleich gegen alle drei Topspieler der vergangenen Saison antreten.
Am meisten umkämpft war die Begegnung zwischen Marvin und Daniel. In den ersten vier Frames erzielte Daniel jedesmal ein Break, verlor aber die ersten beiden Umgänge trotzdem. Im Decider erzielte dann Marvin mit einer 49 die entscheidende Punkteserie.

Der Halbfinal zwischen Alain und Jonni war zuerst umkämpft. Nach dem 1:1 konnte Jonni aber noch eine Schippe drauflegen und die nächsten beiden Frames für sich entscheiden.
In der anderen Begegnung gewannen abwechslungsweise mal Risto, mal Marvin ein Frame. Auch hier kamen die Breaks bei Marvin erst spät. Eine 45 half ihm, Umgang 4 zu gewinnen und den Decider zu erzwingen. Dort verbuchte er zwar auch noch eine 31, aber das reichte dann gegen Risto trotzdem nicht ganz.

Damit war die erste Finalbegegnung des Jahres die genau gleiche wie der SM-Final vom Dezember. Jonni hatte bis dahin nur einen einzigen Frame verloren und Energie sparen können, während Risto den Zusatzweg über die Hoffnungsrunde hatte gehen müssen, und dabei auch öfter härter kämpfen musste als ihm wohl lieb war. In der zu vorgerückter Stunde auf Bo3 verkürzten Begegnung gelang Jonni wenigstens eine kleine Revanche für die Niederlage im SM-Final und er gewann mit 2:0.

Liga B

Insgesamt hatten sich 40 Spieler für die drei Turnierorte angemeldet. Das bedeutete, dass in Vetroz und Unterentfelden in jeweils zwei 6-er-Gruppen um den Einzug ins Halbfinale gekämpft wurde, während in Basel 16 Spieler zu einem gefüllten Tableau mit einer Runde DKO antraten. (Mr. Walkover kam nur in Vetroz aufgrund einer kurzfristigen Absage noch zu einem Einsatz...)

Unterentfelden

In der Gruppe 1 besetzten die Favoriten Tom Zimmermann und Billy Piller die Plätze 1 und 2.Dank zwei Siegen und einer 1:2 Niederlage konnte der 13-jährige Junior Muxhahid Jusaj (genannt Muxi) bei seinem ersten Einsatz in der Liga B den dritten Platz erobern.

Gruppe 2 war viel umkämpfter. Bis zur letzten Gruppenphase war der Einzug ins Halbfinale noch für 5 Spieler möglich. Mario Friedli besiegte den direkten Konkurrenten Matthias Prisi und sicherte sich den Halbfinaleinzug. Benjamin Stoppacher bezwang Lee Sharman und zog auch noch knapp an Matthias Prisi vorbei.

Eine wohl noch nie gesehene Situation entstand beim Match zwischen Mario Friedli und Johnny Maldonado. Beim Stand von 1:1 musste aufgrund fortgeschrittener Zeit der Decider als Shoot-Out gespielt werden. Gleich beim Anspiel flukte Mario die Rote in die schräg gegenüberliegende Mitteltasche.Danach gab es ein Hin und Her. Ein Kampf um Pink entbrannte. Schwarz lag im Tascheneinlauf, und Pink rollte immer näher.Schlussendlich lagen die beiden Kugeln buchstäblich eingeklemmt nebeneinander im Tascheneinlauf. Nichts ging mehr. So einigten sich die beiden Kontrahenten auf ein Re-Rack. Die Neuauflage endete zugunsten von Mario.

Im Halbfinal besiegte Tom Zimmermann dank seiner Routine den aus Österreich nach Zürich gezogenen Benjamin Stoppacher mit 2:0, und das obwohl dieser im zweiten Frame noch ein 46-er Break gespielt hatte.
Mario Friedli legte gegen Billy Piller vor, liess sich dann aber den zweiten Frame noch ganz knapp wegstibitzen. Im Decider machte er dann, auch dank einem 29-er Break, den Finaleinzug klar.

Im Final spielte Mario gegen Tom ein 23-er Break, verlor dann aber den ersten Umgang trotzdem noch mit 50:57. Im zweiten reichte ihm ein 26-er Break zum Ausgleich. Den Decider und damit den Sieg holte sich jedoch trotzdem der 5-fache Rekordmeister Tom Zimmermann.

Basel

In der 1. Runde standen mit Oliver Gantner, Sejfullah Jusaj, Carsten Kruppert, Peer Iuga und Vladyslav Kuznietsov gleich 5 SM-QT-Debütanten an den grünen Tischen. Neben den „alten Hasen“ Urs Freitag, Simon Kälin, Oliver Wäfler, Stefan Hardegger, Michael Batt und Roland Bürki, die ihre Starthürden vergleichsweise souverän meisterten, setzten sich mit Ali Sina Nijati, Aizaz Mumtaz auch zwei Junioren durch.

In der „Winner’s Round“ gab es zwei klare Siege der gestandenen Spieler Urs Freitag und Michael Batt. Die beiden anderen Partien gingen jeweils in den Decider. Dort setzten sich Roland Bürki mit 55:38 und Stefan Hardegger knapp mit 69:62 durch.

In der "Loosers Round" konnten neben den Routiniers Ogasawara und Dushkin auch die beiden Debütanten Oliver Gantner und Sejfullah Jusaj ihre ersten QT-Siege verbuchen.

Damit kam es in der Quali-Runde zum Duell zweier Basler Clubkollegen und Trainingspartner, Junya und Ali Sina. Im längsten Spiel der Runde gewann Junya. Mit einem klaren 2:0 erledigte Oliver Wäfler sein Aufgabe gegen Sejfullah am schnellsten. Die beiden anderen Partien waren enger. Im Match zwischen Aizaz und Konstantin wurde der zweite Frame erst auf einer Re-spotted Black zum 2:0 zu Gunsten von Aizaz entschieden. Im vierten Match teilten sich Oliver und Simon die ersten beiden Frames, womit aufgrund des Zeitlimits ein Shoot-Out entscheiden musste. Nach Rot, Gelb und Grün stand es 3:3 und beiden versagten in ihren ersten 3 Versuchen auf Braun die Nerven. Dann setzte sich mit Simon einmal mehr der erfahrenere Spieler durch und versenkte die Kugeln bis Pink.

Der Viertelfinal zwischen Aizaz und Stefan wurde als erster beendet und ging deutlich an die Jugend.
In einem spannenden 2. Frame setzte sich Michael mit 69:45 und damit 2:0 gegen Simon durch.
In der dritten Partie, Urs gegen Junya, holte sich Urs den 1. Frame stark auf die Farben, im 2. Frame verpasste Junya nach der letzten Roten Pink knapp. Urs flukte darauf zwar die Gelbe, aber „verdiente sich diesen Fluke dann im Nachhinein“ und versenkte noch die benötigten Farben souverän.
In der verbliebenen Partie zwischen Oliver und Roland wurde der 1. Frame erst auf Schwarz zugunsten von Oliver entschieden. Der 2.Frame entschied sich ebenfalls mit einem engen 59:52 Resultat aber zu Gunsten von Roland, womit ein weiterer Decider im Shoot-Out-Modus anstand. In diesem passierte Oliver das Missgeschick, dass ihm beim Lochen von Pink auch der Spielball fiel. Indem er etwas später im zweiten Anlauf Pink korrekt lochte, gewann er doch noch.

Im Halbfinale hatte Oliver Wäfler das Glück nicht mehr auf seiner Seite, so dass er zweimal knapp auf Schwarz die Frames verlor und Michael den Vorzug lassen musste.
Im 2. Halbfinal teilten sich Urs und Aizaz die ersten beiden Frames, mit 49:60 respektive 59:20. Der Decider war wieder enger und am Ende setzte sich einmal mehr Erfahrung vor Jugend durch.


Im Finale hatte Michael wenig entgegenzusetzen. Der 1. Frame geht mit 61:12 ganz klar an Urs und im 2. Frame mit 71:46 wären zwar noch Chancen dagewesen, blieben aber leider ungenutzt. So gewann Urs bei seiner „Rückkehr“ in den aktiven Liga-Betrieb das erste QT verdient.

Vetroz

Im Wallis gewannen in beiden Gruppen jeweils die zwei Favoriten - Pascal Ulrich vor Fabrice Loffredo, sowie Stéphane Perret vor Toraman Kocamaz, wobei Stéphane unter anderem ein 56-er Break erzielte.

In den Halbfinals waren es dann jeweils die Gruppenzweiten, welche den Sieg davontrugen. Im Final bezwang Fabrice seinen Gegner Toraman mit 2:0 und holte sich den Tagessieg.

  Termin - Details

02.03.2024
SM 2024 - QT-A - R1 ALL
- Samstag 10:00 Uhr 16er D.K.O. L8  Bern     

 
 
           
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