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Turnierberichte Erich Salzmann | 13.11.2023 16:52 Uhr | 1211x Gelesen

Der erste Schweizermeister des Jahres 2023 ist gekrönt!

Während einem spannenden, aber auch geselligen Turniertag, gab es Überraschungen und am Ende eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Nachdem im letzten Jahr nur 23 Spieler an der 6-Red-Schweizermeisterschaft teilgenommen hatten, wurde der Vorstand von Swiss Snooker in diesem Jahr vom grossen Interesse ziemlich überrascht. Dazu kam, dass wegen Umzugs des Round Robin Snooker Clubs das Turnier von Glattbrugg nach Bern verlegt wurde, wo mit 5 Tischen nur halb so viel Platz ist. Wie sollte man da in nur einem Tag ein DKO/L32 spielen? Zeitweise waren über 50 Spieler angemeldet.

Letztendlich waren es 42 Anmeldungen, von denen mit einer Ausnahme auch alle Spieler antraten. Die ersten Partien begannen bereits um 9 Uhr, wobei eine computergernerierte Zufallsauslosung über die Partien entschied. Einzig der Titelverteidiger wurde gemäss Reglement als Nr. 1 gesetzt. Schon ab 10 Uhr bot sich dem eintretenden Besucher ein tolles Bild und eine gute Atmosphäre.

Der gesamte Aufenthaltsraum vor der Bar, mit Blick auf die Snookertische, war gefüllt mit stilvoll gekleideten Spielern, die entweder aufmerksam das Geschehen verfolgten, zukünftige Gegner beobachteten, oder sich einfach gemütlich unterhielten und miteinander fachsimpelten.

Logischerweise gab es bei 42 Anmeldungen in der ersten Runde eine ganze Anzahl Freilose. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Gleich in der ersten Runde trafen die Liga-A-Spieler Umar Ali Shaikh und Sener Karakurum aufeinander. Die Partie ging klar mit 2:0 an Umar.

Währenddessen war Jonni Fulcher denkbar schlecht gestartet und verlor den ersten Frame gegen Marco Tapogna. Dieser spielte weiter gut, während Jonni sich abmühte. Nur ganz knapp konnte er die Auftaktniederlage vermeiden, was wohl eher an den Nerven von Marco, als am Spiel von Jonni lag. Den dritten Frame holte sich der Favorit dann deutlich.

Ebenfalls einen schlechten Start legte Chatthong Neff hin. Nach der 1:0 Führung gegen Martin Dulka verlor er die beiden nächsten Frames. Damit nicht genug. In der Hoffnungsrunde traf er ausgerechnet auf Marvin Losi, der seinerseits in Winnersround 1 dem Titelverteidiger Alain Vergère unterlegen war. Das Duell der Hoffnung ging klar zugunsten von Marvin aus.

Es folgten viele Partien zwischen ebenbürtigen Gegnern, bei welchen der Sieger nicht von vornherein feststand. Stéphane Perret unterlag Toraman Kocamaz, schaffte es danach nur mit Mühe durch den Hoffnungslauf und wurde dann in WR2 von Billy Piller endgültig gestoppt.

Umar Ali Shaikh bezwang nach dem Auftaktsieg auch Jean-Marc Baltus (welcher nach erfolgreichem Hoffnungslauf am Titelverteidiger Alain hängenblieb), und schickte danach Marvin Losi nach Hause. In WR3 stellte sich ihm Marco Tapogna in den Weg. Dieser hatte sich nach der Auftaktniederlage gegen Jonni Fulcher wieder vorgearbeitet und wollte nun unbedingt auch noch einen Sieg gegen einen oberklassigen Gegner. Dieser half ihm im ersten Frame grosszügig, als sich nach der letzten Schwarzen der Spielball über die ganze Tischlänge hinweg in die gelbe Tasche verabschiedete. Diesmal hielten die Nerven und Marco zog mit 2:0 in den Viertelfinal ein.

Urs Freitag war mit Siegen über Aizaz Mumtaz, Martin Dulka und Rafael Giger in den Viertelfinal eingezogen. Dort traf er auf Jonni Fulcher. Nach dem zähen Auftaktspiel hatte sich dieser gegen deutlich schwächere Gegner warmgespielt. Urs liess sich vom Namen des Gegners aber nicht beeindrucken und ging mit 1:0 in Führung. Jonni glich dank einem 31-er Break wieder aus. Im Decider gelang Urs gleich zweimal ein deftiger Snooker, die zum Einen Strafpunkte bedeuteten, aber auch Chancen für eine Fortsetzung. Trotzdem war es Jonni, der dazu ansetzte die Farben abzuräumen. Dabei setzte er aber Pink auf den Pfosten der Mitteltasche und schob gleichzeitig die Schwarze, welche Urs auch noch benötigte, vor die Ecktasche. Trotz schwierigem Stoss über Schwarz hinweg gelang es Urs, Pink zu lochen und dann gratulierte ihm Jonni bereits bevor er die Schwarze auch noch lochte.

In den übrigen Viertelfinalpartien lief es wie folgt:

Alain Vergère gewann dank einem 57-er Break im ersten Frame (notabene dem höchsten des Turniers), und einer 23 im zweiten Umgang klar und deutlich gegen Marco, der mit seinem Tag trotzdem zufrieden war.
Billy Piller bezwang Isto Iänönen ebenfalls deutlich mit 2:0.
Sener Karakurum hatte sich vom Umweg über den Hoffnungslauf erholt, die Hauptprobe für die Barrage Liga A/B gegen Herausforderer Pascal Ulrich bestanden und auch gegen Matthias Prisi gewonnen. Nun schickte er den etwas unter dem Radar soweit vorgestossenen Mustafa Jafari nach Hause. Dieser hatte in der Runde zuvor noch den Liga A Spieler Stefan Schön besiegt.

Im Halbfinal gab es dann für Billy gegen Alain nicht viel zu holen. Sener ging gegen Urs in Führung, doch dann zeigte sich einmal mehr die grosse Erfahrung des Routiniers, der das Blatt noch wendete.

Alain ging im Final mit 1:0 in Führung. Im zweiten Frame setzte Urs nach einem Rückstand zu einer Clearance auf die Farben an. Nach Gelb, Grün und Braun war die Position auf Blau gut, und auch Pink und Schwarz lagen bereit. Wie gewünscht verschwand Blau in der Mitteltasche, doch dann lief der Spielball so unglücklich auf Pink, dass sich diese in die Ecktasche verabschiedete. Anstatt den Ausgleich zu verbuchen, musste Urs zusehen, wie Blau und Pink wieder aufgesetzt wurden, und dabei erst noch ein Penalty liegenblieb. Blau verschwand in der grünen Tasche und der 6-Red Schweizermeister-Titel von Alain war erfolgreich verteidigt.

Herzliche Gratulation dem Sieger, sowie den übrigen Spielern auf dem Podest!

Danke an alle Spieler, die zum Teil lange Wartezeiten hinnehmen mussten, was leider nicht zu vermeiden war. Die Zeit wurde rege für Gespräche oder auch das eine oder andere Dart-Spiel genutzt. Toll, dass am Schluss auch noch einige dablieben und die Atmosphäre bis zum Finalsieg aufrecht erhielten. Es wäre sehr zu begrüssen, wenn das öfter so wäre.

Ganz herzlichen Dank an Franz und Beat mit ihrem Team. Sie schafften es, dass der Final trotz grosser Teilnehmerzahl um 22 Uhr zu Ende ging. Damit hatte man nicht gerechnet! Super gemacht.

Aufgrund des grossen Interesses wird sich der Vorstand noch darüber beraten, wie die 6-Red-SM im nächsten Jahr laufen soll. Da Ende Jahr der Kalender immer extrem dicht gefüllt ist, wurde bereits entschieden, den Wettkampf auf Juni vorzuverschieben. Genaueres wird dann zu gegebener Zeit kommuniziert.

  Termin - Details

12.11.2023
SM 2023 - 6-REDS ALL
- Sonntag 9:00 Uhr 64er D.K.O. L32  Bern     

 
 
           
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