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International Erich Salzmann | 27.07.2020 23:01 Uhr | 545x Gelesen

Erster Schweizer an der Snooker-WM im Crucible!!!

Nach seinem bemerkenswerten Sieg gegen den Vorjahres-Halbfinalisten Gary Wilson, musste Alexander Ursenbacher, der einzige Schweizer Snookerprofi, in der letzten WM-Qualifikationsrunde, dem sogenannten Judgement Day, gegen den Engländer Andrew Higginson antreten.

Bei seinem zweiten Anlauf, nach 2017, sich für das Haupttableau des wichtigsten Snookerturniers überhaupt zu qualifizieren, startete der Schweizer sehr zügig und lag schon bald mit 3:0 in Führung, bevor sein Kontrahent vor der ersten Pause auf 3:1 verkürzen konnte. Nach der Pause war der erste Frame (Spiel) sehr umkämpft und ging erst mit der letzten Kugel zugunsten des Engländers aus. Davon nicht allzu sehr beeindruckt, stellte der gebürtige Rheinfelder mit Hilfe eines Breaks (in einer Aufnahme gelochte Serie von Bällen) von 67 Punkten den Vorsprung von zwei Frames wieder her. Danach konnte er den Vorsprung gar auf 4 Frames erhöhen, bevor Higginson den letzten Frame der Nachmittags-Session holte und auf 3:6 verkürzte.

In der Abend-Session ging der erste Frame an den Engländer, worauf der Schweizer auf 7:4 erhöhte. Danach erkämpfte sich Higginson zwei Frames hintereinander und kam bis auf 7:6 heran. Man fragte sich natürlich, ob der junge Schweizer gegenüber dem um fast 20 Jahre älteren und erfahreneren Engländer nun psychologisch im Nachteil sei. Aber nach der Pause konnte er nach etlichem Kampf auf 8:6 erhöhen. Auch der nächste Frame war umkämpft. Ursenbacher brauchte mehrere Anläufe, um die nötige Punktzahl zu erzielen. Nun trennte ihn nur noch ein einziger Frame von dem angestrebten Ziel, seinem Debut in dem berühmten Crucible in Sheffield, dem Theatre of Dreams für jeden Snooker-Profi.

Doch der Engländer liess sich nicht abschütteln und verkürzte im nächsten Frame mit einem klaren Resultat auf 9:7. Man sagt in Snooker-Kreisen, dass der letzte Frame zum Sieg immer am schwierigsten zu holen sei. Vielen machen die Nerven einen Strich durch die Rechnung und sie schaffen es nicht über die Ziellinie. Higginson holte sich einen weiteren Frame.

Im 18. Frame war Higginson schon bei 55 Punkten, als es Ursenbacher gelang, mit den letzten Kugeln auf 55:55 zu stellen. Das bedeutet, dass die schwarze Kugel nochmals auf ihren Punkt gesetzt wird und nun entscheidet, wer den Frame gewinnt. Ein totales Nervenspiel. Eine einzige Kugel trennte Ursenbacher vom Sieg. Wer macht den ersten Fehler? Es ist tatsächlich der Engländer, und Alex Ursenbacher zieht als erster Schweizer überhaupt in die WM-Endrunde ein! Dort darf er sich mit den Besten der Besten der Welt messen.

Gratulation von Swiss Snooker und allen Schweizer Snookerspielern!

 
 
           
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