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Turnierberichte Claudia Weber | 10.03.2016 09:27 Uhr | 1318x Gelesen

World ladies billiards and snooker eden Classic 2016

World ladies billiards and snooker eden Classic 2016 
North East derbyshire snooker center 
19 Spielerinnen u 6 verschiede Nationen 
 
Meine Reise zum Northern Snooker Center Clay Cross begann freitags um 3 Uhr nachts. Mit Verzögerung - Schneefall in Manchester - durfte ich nach geglückter Landung mein Gepäck in Empfang nehmen. Und weiter ging die Reise mit Zug und Taxi. Nach achtstündiger Reise war ich schliesslich froh, mein Ziel erreicht zu haben. Sogleich freundete ich mich mit dem Center an und spielte auf Tisch meine ersten Kugeln. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ging es dann ins Hotel. Den ersten Tag schloss ich mit chillen ab. Die Ruhe vor dem Sturm.
 
Nach einer erholsamen Nacht in meinem Domizil in Hasland ging es flugs ins Center. Um 10 Uhr traf ich im ersten Match auf Danielle. Es war ein Krampf. Ich fand nicht so recht ins Spiel, selten ergaben sich Gelegenheiten um  ein gescheites Break zu beginnen. Positiv war, dass ich trotzdem einen Frame gewann. Doch das wars auch schon. Der Samstag begann mit einer 1:2-Niederlage.
 
Zwei Stunden dauerte die Pause, als ich auf die stärkste Gegnerin des Tages traf, Reanne, x-fache Weltmeisterin im Snooker. Was das bedeutete sah ich nach wenigen Augenblicken: Ich versenkte eine rote Kugel, die schwarze pendelte dann leider beim Loch hin und her. Reanne kam an den Tisch und verliess diesen erst nach einem Magistralen 80er Break wieder. Unbeeindruckt nahm ich den zweiten Frame in Angriff, was wörtlich zu verstehen ist. "Volle Attacke" war mein Motto. Nach einem Long Pot liess ich 24 Punkte folgen. 25:0-Führung gegen die mehrfache Weltmeisterin - stolz begab ich mich zu meinem Stuhl. Ihre Antwort fiel mit einem 43er Break ihrem Renommee entsprechend aus. Sie liess weitere Breaks folgen, mir gelang nicht mehr viel. Den Schwung nahm Reanne mit ins 3. Frame, das Endresultat von 0:3 war nur noch Formsache.
 
Wesentlich ausgeglichener verlief das dritte Match gegen Katrina. In jedem Frame erreichte ich das Endspiel, jedesmal hielt aber die Chinesin das glücklichere Ende für sich - ein 0:3 das nicht den Match spiegelte.
 
Meine Kontrahentin im letzten Spiel war Yana. Noch nie habe ich gegen die Weissrussin gewinnen können. Doch ich fasste dies nicht entmutigend auf, sondern als Challenge dies, trotz 3 Niederlagen an diesem Tag, zu ändern. Dramatik pur herrschte im ersten Frame. Die schwarze Kugel musste darüber entscheiden, wer in Führung geht. Nach mehreren Fehlversuchen von beiden Spielerinnen, war es schliesslich Yana, die der Pot gelang und das Frame mit 61:60. "Nicht schon wieder", schoss es mir durch den Kopf. Doch ich blieb positiv, da ich eigentlich ein gutes Frame gespielt habe. Was sich auszahlte. Ich spielten den besten Frame des Tages. Pots, Long Pots, Saves - alles gelang. Ausgleich zum 1:1. Fortsetzung folgte im dritten Frame. Zwar gelang Jana die rasche Führung, danach übernahm ich das Zepter. Ich setzte sie mit Saves derart unter Druck, dass sie Fehler um Fehler beging und ich meine Chance auf den 2:1-Sieg Eiskalt nutzte. Ein Sieg, der mir einfach gut getan hat, YESSSSS!!!
 
Reanne und Katrin qualifizierten sich fürs Haupttableau, ich spielte sonntags im Plat. Dort traf ich auf Jodie, mit der ich ein sehenswertes Match mit vielen schönen Punkten austrug. Sie war den berühmten Tick besser als ich und gewann 2:0. Ein schnelles Ende des zweiten Arbeitstages am Tisch.
 
Mein Fazit: Ein lehrreiches Turnier und mit den gemachten Erfahrungen abermals einen Schritt vorwärts gemacht. Mit "Appetit auf mehr" landete ich Montagabend in Zürich und kann es kaum erwarten, den ersten Turnier-Frame in der Schweiz zu spielen. Die nächsten Einsätze erfolgen in Unterentfelden (Open, 12.3.) und Leeds (World Championship, ab 31.3.).
 
 
 
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