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Turnierberichte Markus Kiefer - Snooker Club Indian | 27.12.2013 11:36 Uhr | 1521x Gelesen

Bericht zum 2. Aargauer Christmas Open vom 20.-22. Dezember 2013

Das 2. Aargauer Christmas Open ging mit 47 Teilnehmern am letzten Wochenende vor Weihnachten erfolgreich über die Bühne. 

Gespielt wurde in 8x 6er Gruppen, wobei alle Gruppen-Ersten und -Zweiten sich für das 16er KO Final-Tableau vom Sonntag qualifizierten. 

Im Billard 88 in Unterentfelden konnten dank den 6 vorhandenen Snookertischen 5 Gruppen gespielt werden, in der Billard Bar Aramith in Bremgarten deren 3.

Das Final-Tableau wurde dann am Sonntag in Bremgarten im KO - Modus mit best of 5 gespielt. 

Swiss Snooker hatte die Gruppen nach Vorgabe zusammengestellt, unter Einbezug der Open - Rangliste und versuchte alle Spielerwünsche bestmöglich zu berücksichtigen. 

In der Gruppenphase fielen vor allem 2 Gruppen auf, die sehr viel Spannung versprachen, einmal die Gruppe 5 in Unterentfelden mit Oliver Wäfler, Denis Klaua, Marcel Müller und Duncan Bruce, und andererseits die Gruppe 8 (ebenfalls in Unterentfelden) mit Roland Baltrusch, Mohan Sivasubramaniam, Clausdieter Franschitz und Raoul Niederreuther.


Die Gruppenspiele:

Gruppe 1:

In der Gruppe 1 setzte sich Sinan Cetinkaya mit 4 Siegen souverän als Gruppenerster durch, während es um den 2. Platz bis zum Schluss spannend blieb. Ginno Enriques konnte sich dann mit 2 Siegen in den beiden letzten Runden noch durchsetzen und sich für das Final-Tableau empfehlen.

Gruppe 2:

In der Gruppe 2 konnten sich die Favoriten Murat Ayas und Urs Freitag klar durchsetzen. In der Direktbegegnung trennten sich die beiden 1:1, wobei Murat noch ein 44er Break gelang. Urs Freitag musste gegen Christian Negrepontis einen Frame abgeben, womit sich Murat Ayas auch von den Punkten her den Gruppensieg sicher konnte, nachdem er seinerseits mit seiner Erfahrung und Nervenstärke den einmal mehr gegen ihn stark spielenden Markus Lebong auf die allerletzten Kugeln distanzieren konnte.

Gruppe 3:

Kevin Wegmann spielte am konstantesten und konnte sich mit einem wichtigen 2:0 über Marvin Losi den Gruppensieg sichern.


Jungtalent Luis Vetter - 11 Jahre alt

Marvin Losi musste bis zum Schluss noch um seine Qualifikation bangen und war auf Schützenhilfe angewiesen, da Arben Gjocaj, welcher nur aufgrund der Absage von Soner Sari ins Teilnehmerfeld nachrutschen konnte, ohne Niederlage mit 1 Sieg und 3 Unentschieden auf Final-Tableau Kurs lag und noch einen 2:0 Sieg gegen den 11-jährigen Luis Vetter benötigte. Arben Gjocaj lag 1:0 in Führung, doch das Jungtalent Luis Vetter, welcher schon Marvin Losi einen Frame abringen konnte, schaffte unter anderem auch dank eines 24er Breaks die kleine Sensation und rang Arben Gjocaj damit ein Unentschieden ab, was gleichzeitig die Qualifikation für Marvin Losi bedeutete.

Gruppe 4:

In der Gruppe 4 fand ein richtiges Kopf an Kopf Rennen statt, so hatten am Schluss nicht weniger als 3 Spieler 3 Siege auf dem Konto. Stefan Schneider und Christian Heid konnten sich dank einem Untentschieden mehr auf dem Konto gegenüber Pascal Seiler durchsetzen und waren am Ende mit gleich vielen Punkten, einem 1:1 in der Direktbegegnung und gleicher Framebilanz gleichauf, wo schlussendlich das höhere Break von Stefan Schneider mit 28 Punkten vs. 27 Punkten den knappmöglichsten Entscheid brachte.

Gruppe 5:

In der auf Papier sehr ausgeglichenen Gruppe 5 konnte sich Oliver Wäfler souverän mit 4 Siegen als Gruppenerster durchsetzen.

Der zweite Platz wurde erst in der letzten Runde entschieden, wo sich Denis Klaua mit starkem Spiel gegen Marcel Müller durchsetzen konnte und ihm so die Qualifikation auf der Zielgeraden noch wegschnappen konnte.

Auch Duncan Bruce hatte noch seine Chance bis zum Schluss, ihm hätte ein 1:1 gegen Oliver Wäfler gereicht. So geschah die Entscheidung auch hier äusserst knapp, nach verlorenem ersten Frame auf Schwarz musste sich Duncan Bruce schlussendlich 0:2 geschlagen geben.

Gruppe 6:

Tom Zimmermann unterstrich einmal mehr seine derzeit starke Form mit konstanten Breaks und konnte sich mit 11 Breaks von 20 - 56 Punkten in 10 Frames und damit 4 Siegen und 1 Unentschieden klar als Gruppenerster qualifizieren.

Dirk Hochheim hatte am Anfang noch etwas Startschwierigkeiten und musste nach anfänglich fast verlorenem Frame gegen Markus Kiefer in der zweiten Runde gegen Rafael Giger dann doch einen abgeben. Danach fand er aber immer besser zu seinem Spiel und konnte sich mit einem 38er Break gegen Tom Zimmermann den entscheidenen Frame gegenüber einem ebenfalls gut spielenden Rafael Giger sichern und sich mit 1 Punkt Differenz den 2. Gruppenplatz sichern.

Gruppe 7:

Die Überraschungsgruppe!

Martin Hasler konnte sich mit 4 Siegen und einem 63er Break, welches in der gesamten Vorrunde das Highes Break blieb, den ersten Gruppenrang sichern.

Die grosse Überraschung gelang Regula Hitz, welche nach einem Startsieg gegen Claudia Weber in der 2. Runde Thomas Faoro ein Unentschieden abringen konnte und sich so eine gute Ausgangslage erspielte.

In der dritten Runde konnte sie auch Marc Weibel einen Frame entreissen, und danach lief sie zur Höchstform auf und schlug zuerst Martin Hasler mit 2:0 und danach auch Uwe Kleinschmidt noch mit 2:0. Regula Hitz war damit die einzige Ungeschlagene in dieser Gruppe und verdiente sich damit den 2. Gruppenrang.

Gruppe 8:

Die vermeintliche "Hammergruppe" brachte die versprochene Spannung, so standen am Schluss 3 Spieler ohne Niederlage da, wobei Roland Baltrusch und Mohan Sivasubramaniam einen Sieg mehr zu Buche stehen hatten, als Clausdieter Franschitz, welcher sich somit trotz keiner Niederlage mit dem "undankbaren" 3. Rang begnügen musste. Roland Baltrusch und Mohan Sivasubramaniam lagen gemeinsam mit gleich vielen Punkten, einem Unentschieden in der Direktbegegnung sowie gleicher Framebilanz gleichauf, weshalb das Highest Break massgebend war, welches sich Roland Baltrusch mit 37 Punkten sicherte.

Am Sonntag Morgen ging es dann in Bremgarten bereits um 9 Uhr früh mit dem Finaltableau los.

Die 1/8-Final Paarungen waren so gelost, dass immer ein Gruppenerster auf ein Gruppenzweiter traf und erst im Final wieder auf den Spieler aus der gleichen Vorrunden-Gruppe hätte treffen können. 


Somit lauteten die Partien:

Sinan Cetinkaya - Mohan Sivasubramaniam

Murat Ayas - Regula Hitz

Kevin Wegmann - Dirk Hochheim

Stefan Schneider - Denis Klaua

Oliver Wäfler - Christian Heid

Tom Zimmermann - Marvin Losi

Martin Hasler - Urs Freitag

Roland Baltrusch - Ginno Enriques

Sinan Cetinkaya - Mohan Sivasubramaniam    3:2

Das Spiel war ein Schlagabtausch bis zum Schluss, ehe sich Sinan Cetinkaya im Entscheidungsframe klar durchsetzen konnte.

Murat Ayas - Regula Hitz    3:0

Schlussendlich eine klare Angelegenheit für den Favoriten, immerhin konnte Regula Hitz im 3. Frame bis zur letzten entscheidenden Schwarzen mithalten.

Kevin Wegmann - Dirk Hochheim    3:1

Stefan Schneider - Denis Klaua    3:1

Nach einem 0:1 Rückstand gelangen Stefan Schneider 3 ausgezeichnete Fames in Folge, mit Breaks von 31 / 22 und 43 Punkten.

Oliver Wäfler - Christian Heid    3:1 

Tom Zimmermann - Marvin Losi    2:3 (nach Forfait)

Es war ein richtiger Schlagabtausch zwischen den Beiden, bis zum 2:2.

Dann im Entscheidungsframe  konnte Tom Zimmermann mit einem 36er Break vorlegen und Marvin Losi war darauf angewiesen, mit der letzten roten Kugel Schwarz zu holen, um nicht schon Snooker zu benötigen.

Daraufhin gelang Marvin Losi ein Snooker, welchen Tom Zimmermann erfolglos zu lösen versuchte. Schlussendlich nach mehreren Versuchen kam es zu Diskussionen, ob nun weitergespielt werden kann oder am Miss festgehalten wird, worauf die Meinungsverschiedenheiten soweit führten, dass Tom Zimmermann den Frame aufgab. Wir bedauern diesen Vorfall sehr, da es einfach in den Partien, welche ohne Schiedsrichter gespielt werden, immer wieder zu Diskussionen kommt, aufgrund der Foul & Miss Regel, egal ob der Striker oder Non-Sriker entscheidet.

Martin Hasler - Urs Freitag    3:1

Roland Baltrusch - Ginno Enriques    3:1 


Viertelfinal:
 

Sinan Cetinkaya - Murat Ayas 1:3 

Kevin Wegmann - Stefan Schneider 3:2

Offener Schlagabtausch der Beiden mit 7 Breaks von 22 - 37 Punkten. 

Oliver Wäfler - Marvin Losi 2:3

Auch in dieser Partie fand ein offener Schlagabtausch bis zum Schluss statt. 

Martin Hasler - Roland Baltrusch 3:2

Noch eine Partie, die nicht knapper hätte entschieden werden können.

Nach anfänglicher 2:0 Führung von Martin Hasler fand Roland Baltrusch immer besser ins Spiel und konnte sich die Frames 3+4 klar sichern. Der Entscheidungsframe war dann lange ein sehr offene Angelegenheit, ehe sich Martin Hasler den Frame auf Pink sichern konnte.


Halbfinal:
 

Murat Ayas - Kevin Wegmann 3:0
Marvin Losi - Martin Hasler 0:3 

Die beiden Halbfinals waren eine klare Angelegenheit und konnten beide mit 3:0 entschieden werden. 

Das grosse Highlight dabei war das 126er Break, welches Murat Ayas mit 14 vorhandenen roten Kugeln in Frame 2 auf den Tisch zauberte, notabene auf einem hartnäckig zu spielenden Tisch!

Überglücklich konnte Murat Ayas damit den Check für das Highes Break entegegen nehmen, welcher von der Turnierleitung kurzerhand noch von CHF 120.- auf 126.- aufgerundet wurde. 


Das Final:

Murat Ayas - Martin Hasler 2:3

Der Frame 1 ging klar mit 65 zu 25 an Martin Hasler, welcher sehr konzentriert ins Spiel ging. Murat Ayas hatte sicher noch den Druckabfall nach seinem grandiosen Highest Break zu verarbeiten.

Den Frame 2 konnte dann Murat mit einem 29er Break und 68 zu 2 ebenso klar für sich entscheiden.

Im dritten war dann die entscheidung mit 59 zu 51 Pt. zu Gunsten von Martin Hasler äusserst knapp, der immerhin im Frame noch eine 21 schiessen konnte.

Den vierten Frame sicherte sich dann Murat Ayas mit einem 36er Break mit 53 zu 16 wieder klar für sich, was die Entscheidung im 5. Frame bringen musste.

Der Entscheidungsframe blieb lange Zeit ein defensiver Abnützungskampf ohne hohe Breaks, ehe sich Martin Hasler einen kleinen Vorsprung herausspielen konnte, welchen er bis zum Schluss nicht mehr hergab und mit Efolg verteidigte und schlussendlich den Frame mit 47:39 sichern konnte.

Somit hatten wir am Schluss 2 zufriedene Finalisten, während sich Murat Ayas mit seinem sensationellen Highest Break über den knapp verlorenen Final hinweg trösten konnte, drufte sich Martin Hasler über seinen Turniersieg zum Jahresende und den Siegercheck von CHF 600.- freuen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern und Helfern, bei Housi von Känel von der Billard Bar Aramith sowie Daniel Grüter vom Billard 88, aber auch bei Pascal Nydegger und Franz Stähli für die gute Koordination von Seite Verband, sowie John Bontier unserem Schiedsrichter Obmann sowie Mohan Sivasubramaniam (welcher kurzerhand für die erkrankte Sandy Müller eingesprungen war), für die souverän geleiteten Partien.

Wir hoffen, allen Teilnehmern hat das Turnier gefallen und würden uns über eine erneute Teilnahme im nächsten Jahr freuen.

Einen guten Rutsch wünscht Euch allen der Snooker Club Indian.

 

 

  Termin - Details

20.12.2013   bis   22.12.2013
2. Christmas Open INT
- Freitag   Gruppe 1  Unterentfelden   
- Freitag   Gruppe 2  Bremgarten   
- Samstag   Gruppe 3  Bremgarten   
- Samstag   Gruppe 4+5  Unterentfelden   
- Samstag   Gruppe 6  Bremgarten   
- Samstag   Gruppe 7-8  Unterentfelden   
- Sonntag   Hauptrunde 16er K.O.  Bremgarten     

 
 
News Kommentare 12 Kommentare
 
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daniel holliger 27.12.2013 20:37 Uhr
hoi marc
da hast du ja recht, aber es geht ja weniger darum, ob mein gegner das könnte, sondern wieviele male muss ich ihn probieren lassen, damit ich aufholen kann.
wenn ich als spieler sage, ich kann es besser, wäre es schon gelöst.
er gegner soll dann auch akzeptieren, wenn ich sage, ich kann es nicht besser.
fairplay...
 
 
Marc weibel 27.12.2013 17:57 Uhr
Dani ich meinte auch in der Regel, kann sehr wohl passieren bei den starken Spielern, einfach weniger. Sagen wir ganz einfach. Wir werden immer über Foul und Miss diskutieren. Auf höherem Niveau einfach nicht so viel weil das Verständnis auch höher ist. Kann mein Gegner dies überhaupt beurteilen? Der bessere kann das......
 
 
daniel holliger 27.12.2013 16:53 Uhr
hoi marc
so darfst du das nicht sagen, auch bei den amateurspielern kann dies sehr gut der fall sein, vorallem, weil sie sich auch viele male miss geben/gegeben haben.

der gegenspieler steht schnell auf und checkt die situation auf dem tisch und nickt, also nochmals.

der unterschied ist, dass wenn etwas liegen bleibt, diese spieler die situation übernehmen. (ausser bei den senioren bei einer em z.b...)

im final der pios musste ich kuldesh 10 miss geben, kein mucken, beim 11. mal hat er erst getroffen. das war sehr wohl matchentscheidend...

man muss halt, wenn man den snooker gelegt hat, die spielsituation auf dem tisch schnell anschauen und kann sich einprägen, was der nächste spieler machen kann um den snooker zu lösen.

aber eben, man legt press hinter grün, schaut sich nichts an und nimmt platz, da gebe ich dir recht marc, dann kann der sitzende spieler unmöglich entscheiden, ober der snooker lösbar war oder nicht.

ich sage, dass das meiste mit fairplay zu lösen wäre...
und wenn kein schiri da ist, oder der turnierleiter die regelkenntnisse evtl. auch nicht hat, oder nicht weiss, was der betreffende spieler eigentlich kann, dann müssen sich die beiden parteien einigen können....
 
 
Marc weibel 27.12.2013 16:53 Uhr
Also da haben wir halt einfach Zuwenigs Schiris. Da müsste an jedem Quali Ort einer sein.seien wir mal ehrlich bei 40 Nasen ist das wirklich nötig? Dann ist halt mal der eine oder andere sauer, auch wenn es mal einen Tom Zimmermann trifft.
 
 
Murat Ayas 27.12.2013 16:34 Uhr
Am Anfang der Saison war mal kurz das der Striker das Miss gegeben hat. Da gab es ein Spieler (der Name ist unwichtig) der nach dem zweiten versuch schon kein miss gegeben hat und der gleiche Spieler aber nachdem die Regel wieder umgekehrt wurde 5-7 mal hintereinander miss gegeben hat (habe es selber erlebt). Wie gesagt am besten wäre es wenn man bei solchen heiklen situationen ein schiedsrichter herbeiziehen kann.
 
 
Marc weibel 27.12.2013 16:33 Uhr
Der Unterschied zwischen guten amateurspielern und uns ist das bei den guten Spielern in der regel foul und Miss nicht matchentscheidend sind an unseren Qts eben schon. Ein guter Spieler kommt spät. Egal wie kompliziert nach 2 versuchen wieder raus. Darum wird ausser das Niveau steigt immer diskutiert. Solche Situationen können in der Regel auch keine Turnierleiter entscheiden.
 
 
Marc weibel 27.12.2013 16:25 Uhr
Wenn kein Schiri am Tisch kann von mir aus immer der striker besser als der non striker entscheiden ob er das beste getan hat. Bsp. Der non striker sitzt 2,5 Meter entfernt auf dem Stuhl und muss entscheiden ob der striker das beste getan hat. Sieht die Situation gar nicht auf dem Tisch. Gibt es vielleicht sogar eine bessere Lösung. Es fängt ja schon an die Bälle wieder zum Ausgangspunkt zu platzieren. Das alles kann der Spieler der den Stoss macht einfach besser.....wenn er es den zugibt
 
 
daniel holliger 27.12.2013 16:17 Uhr
hmm, murat

vor ein paar jahren war ich saal-ref bei der pios in pontins.

da waren so spieler wie kyren wilson, liam highfield, kuldesh johal, simon bedford. alles gute amateurspieler.

in den vorrunden hat man ohne eigenen ref gespielt.
die einzigen situationen, wo wir an den tisch mussten war, wenn sie sich nicht einig waren betreff "free-ball" weil es manchmal um millimeter ging, da mussten wir dann entscheiden.

aber nie bei einem miss. warum?

weil die meisten spieler die regeln richtig interpretieren konnten. natürlich gab es auch da ausnahmen.

aber bei uns ist es vielmals so: der eine spieler spielt kein break über 20, trifft praktisch kein bälle und dann entscheidet man, dass er die snooker-situationen IMMER lösen kann?
aber es kann eben verlockend sein, 30 punkte rückstand so aufzuholen...
 
 
Murat Ayas 27.12.2013 16:05 Uhr
Hallo Daniel,

danke :-)

ich als Spieler sollte eine möglichkeit haben ein Schiedsrichter an den Tisch zu bitten und dieser kann dann entscheiden. Natürlich müsste das vor dem Stoss geschehen. Aber irgendwas müsste man da schon machen. Jedenfalls wenn es um kritische situationen geht wo matchentscheidend sein kann.
 
 
daniel holliger 27.12.2013 15:50 Uhr
hoi murat

gratuliere noch zum break...

naja, du musst halt die situation immer live erleben, nur dann kannst du als ref/turnierleitun/spieler korrekt entscheiden.

zu deiner situations-frage,auch hier müsste man es gesehen haben. bei den pro's gibts zu 99% immer miss, weil sie es beherrschen müssen, den ball on zu treffen.
bei den amateuren ist es wirklich manchmal schwierig, der ref muss/müsste entscheiden, hat der striker, sein bestes versucht?, wenn ja, kein miss.

genauso müssten es die spieler machen, die dann als ref fungieren.

hier kommt dann halt der fairplay ins spiel, es sollte auch in solchen situationen ein gentleman-sport sein.

der striker darf sagen: du, das war ein miss, das kann ich besser, oder der gegenspieler: das ist kein miss, du hast das beste versucht.
 
 
Murat Ayas 27.12.2013 12:45 Uhr
Ich habe eine Anmerkung und eine Frage:

Frage: Wenn ich gesnookert bin und die Weisse über 3 Banden die Rote nicht trifft und nach abrutsch Schwarz ins Loch fällt, ist das wirklich ein Miss?

Anmerkung: Könnte man nicht wie beim Pool die Turnierleitung herbeiziehen bei solchen kritischen Situaziotnen die dann als Schiedrichter fungieren? Ich finde es schade das wegen solchen dingen das Match verloren geht.
 
 
daniel holliger 27.12.2013 12:09 Uhr
es ist schade, dass ein spannendes spiel, wegen einer foul and a miss-situation aufgegeben wird, nur darum, weil die spieler die regel nicht richtig interpretieren.
hier nochmals die regel:
"""Der Striker muss versuchen, den Ball On unter dem besten Einsatz
seiner Fähigkeiten zu treffen."""
 
           
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