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QT / SM Pascal Nydegger - TK Swiss Snooker | 07.12.2015 14:58 Uhr | 1095x Gelesen

SM 2016 - QT - Runde 3

Am 05./06.12.2015 fand die 3. QT-Runde zu den Swiss Snooker Schweizermeisterschaften 2016 statt. Gespielt wurde in Zofingen, Döttingen, Crissier und Bern, wobei das Hauptfeld der besten 22 am Sonntag in Zofingen statt fand. Wie immer waren die Top 8 der Gesamtrangliste direkt gesetzt im Hauptfeld. Da sich mit Schneider, Freitag, Sivasubramaniam, Haug, Losi, Wegmann, Müller und Zimmermann alle Top 8 - Spieler angemeldet hatten, konnte auch kein weiterer Spieler nachrutschen.
 
 
Die etwas unglückliche Anmeldezahl auf die 4 Vorrunden-Turnierorte ergab 22 Qualifikanten und so konnten nur gerade die 2 besten Gruppenersten aus dem Vorrundengruppen am Sonntag direkt in den Top 16 einsteigen. Dies waren der Berner Franz Stähli und der Aargauer Martin Hasler. Beide verloren aber gleich ihre Startpartie (Hasler 0-3 Freitag, Stähli 1-3 Müller) und mussten sich somit mit dem 9. Schlussrang geschlagen geben. 
 
Weiter hiessen die Gruppensieger der Vorrunden Mike Toth, Stefan Hardegger in Zofingen, Bruce Duncan und Luis Vetter in Döttingen, sowie Alain Vergère in Crissier. Gefolgt von den Gruppenzweiten Fabrice Loffredo (Crissier), Denis Klaua (Bern), Stefan Vetter, Sinan Cetinkaya (Döttingen), Branko Radislavjevic, Thomas Grendelmeier und Peter Schlegel in Zofingen.
 
Unklarheit herrschte in Zofingen in Gruppe 2. So schlugen sich Grendelmeier, Hardegger und Giger gegenseitig. Das System kann dann die Rechnung nicht bis zu Ende durchrechnen. So entsteht eine Situation die manuell entschieden und gehandhabt werden muss. Wie bereits in hervorgehenden QTs wurde schliesslich wie folgt entschieden:
Kriterium 1: Direkte Begegnung (aufgehoben), Kriterium 2: Differenzen (Sieger Hardegger), Kriterium 3: Nun folgt die +/- Differenz (Gleichstand zwischen Grendelmeier und Giger). So musste als Kriterium 4 das höhere Break von Grendelmeier entscheiden. Aufgrund dessen das es auch andere Rechnungswege gibt (Direkte Begegnung erneut errechnen nach Ausscheiden vom 1. Spieler), führt dieser Punkt vielfach für Unklarheit. So werden wir dies auf die neue Saison ins Reglement aufnehmen.
 
Das höchste Break der Vorrunde wurde geschossen von Christian Wieser in Döttingen. Trotz dieser Leistung sollte es dennoch nicht zum Weiterkommen reichen. In der Finalrunde war es dann Tom Zimmermann welcher mit 65 Punkten in Serie das höchste Break der Hauptrunde und zeitgleich des Turniers erzielte.
 
Nach spannenden Vorrunden Spielen und einem pünktlichen Start in den Sonntag sollte sich das Turnier etwas in die länge ziehen. Dies sicherlich auch aufgrund der Reduzierung auf 4 Tische in Zofingen, sowie den 4 Qualifikanten mehr als üblich.
 
Schliessliche waren es der an Nummer 1 gesetzt Stefan Schneider, der Zürcher Dominik Haug, der junge grenchner Marvin Losi und der Luzerner Tom Zimmermann (in Diensten vom Round Robin Zürich) welche das Halbfinale erreichten.
Stefan Schneider liess mit einem 36er Break, 38er Break und klarem 3. Frame keine Fragen offen und zog mit 3-0 in den Final ein. Hier musste er jedoch 1.5 Stunden auf seinen Gegner warten, welcher in der unteren Spielfeldhälfte einen harten Kampf gegen Marvin Losi führte. Mit dem 65er Turnierhöchstbreak und einem 21er Break im entscheidende 5 Frame holte Zimmermann einen 1-2 Rückstand auf und sicherte sich den Finaleinzug.
 
Zu relativ später Stunde (21.00 Uhr) konnte somit der Final gestartet werden. Beide Akteure liessen sich die Müdigkeit kaum anmerken und brillierten mit vielen kleinen Breaks zwischen 20 und 40 Punkten. So kam es kruz vor Mitternacht zum entscheidenden 5. Frame um den Match- und Turniersieg. Schliesslich war es der Aargauer Stefan Schneider welcher mit 2x 23er Break und weiteren starken Bällen 70 Punkte aus dem Frame holte und somit 70-40 und 3-2 gewann! Herzliche Gratulation!
 
Mit diesem Sieg bestätigt Schneider seinen 1. Gesamtranlistenplatz und baut seinen Vorsprung auf Platz 2 aus.
Leider konnte an dieser QT Runde trotz Bemühungen keinen Referee eingesetzt werden.
Swiss Snooker dankt den durchführenden Clubs, Turnierleitern und Centerbetreiber herzlich für die gute Arbeit.
 
Nächste QT-Runde findet dann im neuen Jahr statt. So am 10. Januar als Pflicht-QT. Dieses Resultat kann nicht mit einem Streicheresultat ersetzt werden! Die Anmeldung dafür öffnet am Sonntag, 27. Dezember 2015.
  Termin - Details

05.12.2015   bis   06.12.2015
SM 2016 - QT - R3 ALL
- Samstag 10:00 Uhr Groups  Zofingen   
- Samstag 10:00 Uhr Groups  Döttingen   
- Samstag 12:00 Uhr Groups  Crissier   
- Samstag 12:00 Uhr Groups  Bern   
- Sonntag 10:00 Uhr 32er K.O.  Zofingen     

 
 
News Kommentare 4 Kommentare
 
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Pascal Nydegger 09.12.2015 18:56 Uhr
Hallo Stefan...

Doch du wendest in diesem Modell die Rechnung der Direkten Begegnung doppelt an. 1x im Vergleich aller drei + ein zweites mal im Vergleich der beiden. Somit treten die anderen Faktoren von Anfang an ausser Kraft. Ich sage nicht das dass Falsch sein muss, aber finde es genau so fair nach dem ersten Direktvergleich der 3 Spieler die weiteren Kriterien sprechen zu lassen.
 
 
Stefan Schneider 09.12.2015 18:37 Uhr

Hallo Pascal

Die Rechnung wird nicht zweimal gemacht, sie ist nur etwas komplizierter. Kriterium 1 sind die Siege, welche sich aufheben. Werden nun die Direktbegegnungen ebenfalls aufgehoben, wertet man zweimal die Siege.
 
 
Pascal Nydegger 09.12.2015 17:48 Uhr
Hallo Stefan

Ja, natürlich kann man es so rechnen, da bin ich absolut deiner Meinung. Jedoch ob es fairer ist kann ich nicht beurteilen, denn du wendest so dieselbe Regel zweimal hintereinander an. Der Direkte Vergleich wird ja im ersten Durchgang schon gemacht. Wenn nach dieser 1. Berücksichtigung dann eine Rangliste entsteht der drei Spieler wo im zweiten Schritt dann eben diese weiteren Kriterien einbezogen werden, ist das meiner Meinung nach genau so fair. Es ist eine Frage der Betrachtungsweise.

Unter dem Strich finde ich es aber dann am aller wichtigsten dass diese Fälle bei offiziellen QTs immer gleich berechnet werden. Bei Opens ist es sowieso der Veranstalter der zu entscheiden hat.

Wir werden den Punkt ganz sicher nochmals behandeln und für das nächste Jahr im Reglement aufnehmen.

Liebe Grüsse und viel Erfolg
Pascal
 
 
Stefan Schneider 09.12.2015 17:16 Uhr

Zu den Unklarheiten in Zofingen:

Markus Menzi und ich hatten am Round Robin Open eine Woche zuvor eine ähnliche Knobelaufgabe in derjenigen Gruppe, in welcher ich mitspielte. Rein nach Leistung und Logik fanden wir, das die Direktbegegnung auf jeden Fall höher zu werten ist als die Breaks.

Gleichstand kann aufgehoben werden. Direktbegegnungen auch – wenn sie denn ebenfalls Gleichstand aufweisen (also bei Best-of-2 ein Unentschieden). Nur in diesem Falle sollten die Breaks als letzte Wertung für den Rang in der Gruppe entscheiden dürfen.

Fände/finde es so am fairsten für alle.
 
        
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